Ratgeber · Verwaltung

Einverständnis­erklärungen digital einholen — ohne Papier, ohne Hinterherlaufen.

Stand: Juli 2026 · Lesezeit ca. 4 Minuten

Der Ausflug ist geplant, der Bus bestellt — aber sieben Einverständnisse fehlen. Also erinnern, nachdrucken, hinterhertelefonieren. Dabei lässt sich genau dieser Ablauf sauber digitalisieren: Eltern unterschreiben am Handy, die Schule sieht jederzeit, wer schon zugestimmt hat.

Wo überall Einverständnisse anfallen

Wandertag und Klassenfahrt sind nur der Anfang: Foto- und Videoeinwilligungen, Nutzungsordnungen, Schwimmunterricht, Arbeitsgemeinschaften, Medikamentengabe, Abholberechtigungen. Über ein Schuljahr kommen pro Kind leicht ein Dutzend Unterschriften zusammen — jede einzelne als Zettel, der gedruckt, verteilt, zurückgetragen, kontrolliert und abgeheftet werden will.

Was rechtlich gilt

Für die meisten schulischen Einverständnisse — etwa datenschutzrechtliche Einwilligungen nach Art. 7 DSGVO — ist keine besondere Form vorgeschrieben. Entscheidend ist, dass die Schule die Zustimmung nachweisen kann: wer, wann, wozu, freiwillig und informiert. Eine digitale Unterschrift bzw. Bestätigung, die mit Zeitstempel und Dokumentbezug protokolliert wird, leistet diesen Nachweis in der Regel besser als ein loser Zettel im Ordner. Wichtig bleibt: Einwilligungen müssen jederzeit widerrufbar sein — auch das lässt sich digital sauber abbilden. Für Sonderfälle mit gesetzlicher Schriftform empfiehlt sich die Abstimmung mit dem Schulträger.

So sieht der digitale Ablauf aus

Datenschutz bei digitalen Unterschriften

Kein Papier, kein Hinterherlaufen, kein fehlendes Blatt — wir richten Schulen die digitale Unterschriften-Lösung ein.

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